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Mängelbilder

Von Ulrich Grüttner am 06.12.2019 09:53 Uhr


Hier wurden dann auch die notwendigen Regenabschlüsse nicht eingebaut. So kann Regenwasser in den Schacht einlaufen und den Schornstein weiter durchfeuchten.


Am gleichen Einsatzrohr wurde die notwendige Reinigungsöffnung im Speicherbereich vergessen und auch das Loch im Schornsteinschacht nicht wieder verschlossen.


Schornsteinsanierung mit einem metallenen Schornsteineinsatzrohr: Hier wurde der Zement "großzügig" vor dem Reinigungsverschluß verarbeitet, dass dieser nicht mehr geöffnet werden kann.


Blick von unten in die Strömungssicherung. Heißes Abgas beaufschlagt die Kupferleitung und führt zu Kondensation am Wasserrohr.


Blick auf eine Strömungssicherung einer atm. Gasfeuerstätte. Das Kupferrohr ist eine Kaltwasserleitung.


Durchrostungen an einem Rauchrohr für eine Ölheizung. Auch im hinteren Bereich des Rohres waren Löcher vorhanden. Es bestand die Gefahr des Abgasaustrittes und der Falschlufteinführung.


Innenleben einer raumluftunabhängigen Gasfeuerstätte. Starke Korrosionen im Gehäuse und auf einem Teil des Brenners.


Korrosionen in einer raumluftunabhängigen Gasfeuerstätte. Das Strömungsblech ist auf der verbrennungsluftumspülten Seite sehr stark korrodiert und hat bereits einige Löcher. Dadurch kann Abgas in die Verbrennungsluft gelangen.


Dichtung einer Überdruckabgasanlage, Die Dichtung zeigt bereits starke Auflösungserscheinungen. Die Anlage ist drei Jahre alt. Es besteht die Gefahr, dass Dichtungsteile in den Wärmetauscher gespült werden und dort verschmoren.


Dichtung einer Überdruckabgasanlage, Die Dichtung hat sich an der abgasführenden Seite vollständig aufgelöst. Die Wartung erfolgte 14 Tage vorher.


Starke Korrosion an einer atmosphärischen Gasfeuerstätte. Hier ist es in einem Aufenthaltsraum schon zu Abgasaustritt gekommen. Der korrodierte sichtbare Teil wurde unfachmännisch mit Aluminiumklebern verschlossen. Unser Tipp: Melden Sie jede Veränderung Ihrer Feuerstätte Ihrem Schornsteinfeger. Er hilft beim vorbeugenden Brandschutz.


Korrosion an einer raumluftunabhängigen Gasfeuerstätte. Durch die Undichtigkeit wird Abgas in die Verbrennungsluft eingeblasen. Eine unvollkommene Verbrennung ist die Folge. Dieser Mangel wurde bei der Überprüfung des Schornsteinfegers festgestellt.


Durch Ruß und Witterungseinflüße zerstörter Schornsteinkopf. Die Ziegel werden nicht mehr durch den Zementmörtel gehalten.


Diese Dachtritte sind nicht mehr begehbar. Von Sicherheit kann keine Rede mehr sein.


So sollte eine Dichtung einer druckdichten Abgasleitung nach nur zwei Jahren nicht aussehen. Undichtigkeit ist die Folge. Gleichzeitig kann bei weiterer Zerstörung des Gummimaterials dieses auf die Heizflächen oder den Brenner fallen. Die Überprüfung des Schornsteinfegers deckte diesen Mangel auf.


Durchgerostete Strömungssicherung eines Gasheizers. Abgasaustritt ist die Folge.


Blick auf eine Abdeckung einer raumluftunabhängigen Gasfeuerstätte. Die Abdeckung ist nicht ausreichend dicht und es können Schadstoffe aus dem Raum in die Verbrennungsluft gelangen. Unser Tipp: Lassen Sie auch systemzertifizierte Anlagen vom Schornsteinfeger prüfen.


Blick in einen Schacht, in dem eine Abgasleitung verlegt wurde.Die Feuerstätte zieht ihre Verbrennungsluft über den Schacht. Der Schacht wurde vor dem Einbringen der Leitung nicht gereinigt. Die Verschmutzungen werden nunmehr in die Feuerstätte eingezogen. Unser Tipp: Lassen Sie die Schächte vorher reinigen, damit Ihre Feuerstätte länger sauber bleibt.


Blick von unten in einen Schornstein. Deutlich ist die zu tiefe Einführung des Verbindungsstückes zu sehen. Abgasrückstau ist die Folge.


Blick in den Schacht. Schächte für Abgasleitungen müssen mind. 30 Min. dem Feuer widerstehen, dürfen keine anderen Leitungen beinhalten und müssen dicht sein. In dem dargestellten Fall besteht erhöhte Brandgefahr, besonders durch die Holzkonstruktion. Unser Tipp: Beachten Sie schon bei der Errichtung von Schächten die Zulassung und die Einbauanweisung des Herstellers.


Blick auf den Schacht für eine Abgasleitung